Editor WoodBusinessPortal.com team - research, 1 Juli 2011
Eigenschaften von Fichtenholz: Die Fichte wird häufig als "Brotbaum" der Wald- und Holzindustrie bezeichnet, denn einerseits ist die Fichte anspruchslos, aber produktiv, andererseits sehr vielseitig einsetzbar, von Transportpaletten über die Papierproduktion oder bis zu Holzwerkstoffen, Bauholz oder bis aber Klangböden von Klavieren. Fichtenholz ist leicht (Darrdichte 410 kg/m3) und weich (Brinellhärte 12N/mm2).
Botanischer Name: Picea abies
Es ist mässig schwindend, leicht zu bearbeiten und gut zu schälen und zu messern, sofern die Anzahl und die Grösse der Äste gering ist. Fichtenholz trocknet schnell und in der Regel problemlos. Fichtenholz ist hell, gelblich-weiss, und dunkelt unter Lichteinwirkung nach. Früh- und Spätholzringe unterscheiden sich deutlich, die Jahresringe sind entsprechend gut erkennbar. Fichtenholz besitzt gute Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Elastizität. Es ist allerdings wenig dauerhaft, so es nicht entsprechend mit Holzschutzmitteln behandelt wird.
Die Fichte wird häufig als Rottanne bezeichnet. Schon die alten Römer, Kelten und Germanen schmückten ihre Wohnungen mit Fichtenzweigen, um damit böse Dämonen zu vertreiben und gute Geister anzulocken. Das Immergrün galt als Symbol der Unzerstörbarkeit des Lebens.
Technische Daten:
Rohdichte: 0,43 g/cm3
Brinellhärte: 12N/mm2
Tangential: 0,27-0,36
Biegefestigkeit: 68 N/mm2
Druckfestigkeit: 40 N/mm2
Zugfestigkeit: 80 N/mm2
Brennwert: 20,2 MJ/kg.
Quelle: http://www.holz-portal.ch